Mittwoch, 6. März 2013

Ein bisschen Rosa muss sein!





Hier möchte ich mal ein Thema ansprechen, dass vielleicht viele Mütter von Töchtern kennen.  Obwohl ich sehr froh bin, zwei Töchter zu haben und ich sie auch liebend gern mädchenhaft anziehe, hatte ich schon immer eine große Abneigung gegen das typische „Barbie-Outfit“. 
Im Gegensatz dazu, suchte ich gern nach Kleidern in gelb, grün oder türkis. Die Auswahl ist überschaubar, will man bewusst auf Farben wie Lila und Rosa verzichten, und so hatte ich immer öfter einen Grund etwas selbst zu nähen.
Es kam, wie es kommen musste, trotz intensiver Geschmacksprägung in den ersten Lebensjahren, setzte sich bei meiner älteren Tochter mit 4 das „Rosa-Gen“ durch.
Von nun an hatte/ habe ich oft meine liebe Not damit, meine Tochter zu überzeugen, dass nicht alle Kleidungsstücke pink sein müssen. Genaugenommen arbeiten wir ständig an einem Kompromiss.
Ein Paradebeispiel hierfür entstand wie folgt:
Ein blaues Matrosenkleid , das ich genäht hatte, mauserte sich doch tatsächlich vom „das mag ich überhaupt nicht“ zum „Lieblingskleid“, nachdem ich meiner Tochter eine rosa Tüllblume an den Gürtel steckte. 

…manchmal helfen auch eine rosa Strumpfhose oder rosa Socken, den Frieden zwischen Mutter und Tochter wiederherzustellen...
Und zum Glück(für meine Tochter) gibt es auch noch Tage, an denen Mama durch die „grüne Brille“ schaut und solchen Nebensächlichkeiten, wie freier Kleiderwahl, keine Beachtung schenkt.

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